Das Orchester

Konzert im Kulturhaus Lüdenscheid | Foto: Julian Kampmann

Die Arbeitsweise

Westfalen Winds ist ein sinfonisches Blasorchester der Höchststufe, das sich aus ca. 70 ambitionierten Amateur:innen, Musikstudierenden und professionellen Musiker:innen zusammensetzt und Gelegenheit bietet, auf Höchstniveau zu musizieren. Die Musiker:innen kommen aus ganz Deutschland von namhaften Sinfonieorchestern und bedeutenden sinfonischen Blasorchestern wie den Musikkorps der Bundeswehr zusammen, um das einzigartige Orchesterkonzept „Westfalen Winds“ zu formen und mit Leben zu füllen.

Das Orchester wurde 1996 gegründet und verwaltet sich durch die Musiker:innen selbst. Neben dem gewählten Vorstand übernehmen die Stimmführer:innen der einzelnen Instrumentengruppen die vielfältigen Verwaltungsaufgaben des Orchesters. Der zugleich gemeinnützige Verein finanziert sich durch die Beiträge der Mitglieder, Förderer und Unterstützer:innen sowie durch Konzerteinnahmen selbst.

Kooperationen

Posaunenquartett der Berliner Philharmoniker

Stefan Dohr
Solohornist Berliner Philharmoniker

Prof. Maurice Hamers
Professor für Blasorchesterleitung am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg

Prof. Ulrich Haas
Tubist Deutsche Oper am Rhein, Duisburg, sowie Professor für Tuba an der Folkwang Universität der Künste, Essen

Künstlerischer Anspruch

Dieser außergewöhnliche Klangkörper sieht seinen künstlerischen Anspruch vornehmlich darin, die sinfonische Blasmusik durch Interpretation von Originalkompositionen, Initiierungen neuer Kompositionen oder durch Gastspiele international bedeutender Gäste weiter zu entwickeln. So wurde beispielsweise Thiemo Kraas, westfälischer Komponist und Schlagzeuger von Westfalen Winds a.D. – in der internationalen Blasmusikszene unter Anderem für seine Komposition „Imagasy“ bekannt – mit dem Wahlstück für den World Music Contest 2013 „Miroir de l’âme“ beauftragt. 2009 konnte bereits mit herausragendem Erfolg die von Westfalen Winds bei Kraas in Auftrag gegebene Komposition „Traum Maschine“ im Theater Duisburg uraufgeführt werden. Ein ganz besonderes Werk stellt auch Manfred Honetschlägers „three, four, six and nine“ dar, welches 2010 eigens für die Kooperation zwischen Westfalen Winds und dem Posaunenquartett der Berliner Philharmoniker komponiert und uraufgeführt wurde.

Von bedeutendem Engagement zeugen auch die von Westfalen Winds bisher veranstalteten Meisterkurse unter der Leitung von Prof. Maurice Hamers, Blasorchesterdirigat, vom Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg (2007), Fried Dobbelstein, Blasorchesterdirigat, vom ArtEZ Conservatorium in Enschde (2011 und 2014) und Nobuya Sugawa, Saxophon, vom Trouvère Quartet und der Tokyo University of Arts in Kooperation mit Yamaha Europe und der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Während der Meisterkurse für Blasorchesterdirigat setzte das Orchester die musikalischen Ausführungen und Anweisungen der teilnehmenden Dirigenten äußerst präzise um, sodass die Stärken und Schwächen von dutzenden aufstrebenden Dirigenten differenziert aufgezeigt werden konnten.

Highlights

2017: Konzertreise nach Spanien
Einladung zum „15. Festival Internacional de Bandas de Música“ in Torrevieja

2015: Konzertreise nach Japan
Kooperation mit der Omiya Wind Symphony, Konzerte in Omiya und Kazo

2013: World Music Contest
Weltmeisterschaft der Blasmusik in Kerkrade, Niederlande

2010: Internationaler Wettbewerb für Blasorchester „Flicorno d’oro“
Categoria Eccellenza – 90,13 Punkte (von 100 Punkten)

2001: Bundesmusikfest Friedrichshafen
Höchststufe – Prädikat „Hervorragend“

1997: Landesmusikfest des Volksmusikerbundes NRW
Höchststufe – Prädikat „Hervorragend“